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Freiwillige Feuerwehr
der Gemeinde Kirchlengern
Löschgruppe Südlengern
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Planung für neues Feuerwehrgerätehaus ... zum ausführlichen Artikel ...
Geschichte der Feuerwehr Südlengern ... zum ausführlichen Artikel ...
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Aktuelle Termine und Informationen:
Feuerwehrfest 2012 vom 4. bis 6. August 2012
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Kontakt zur Löschgruppe Südlengern:
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Löschgruppenführer
Brandmeister
Tim Erdbrügger
Körbenstr. 12
32278 Kirchlengern
T: (0 52 23) 1 80 23 94
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Stellvertretender Löschgruppenführer
Oberbrandmeister
Matthias Kuhle
T: (0 52 23) 7 93 08 99
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Feuerwehrgerätehaus
Elsestr. 46
32278 Kirchlengern
T + Fax: (0 52 23) 8 66 90
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Förderverein:
Löschgruppe Südlengern
Förderverein e. V.
c/o. Tim Erdbrügger
(siehe links)
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Generationswechsel an der Else
Wehrleiter Frank Rieke setzt neue Löschgruppenführung in Südlengern ein
Bericht der NW Bünde am 17.01.2012 (Foto: privat)
Kirchlengern (nw/ds). Neben Neuwahlen beim Vorstand des Fördervereins der Löschgruppe Südlengern wurde in der Jahreshauptversammlung auch eine neue Löschgruppenführung vorgestellt. Ulrich Erdbrügger legte nach fast 17 Jahren sein Amt in jüngere Hände. Bis zum Erreichen der Altersgrenze bleibt er der Löschgruppe noch als aktives Mitglied erhalten.
Auf dem Foto von links: Matthias Kuhle, Ulrich Erdbrügger, Frank Rieke (Wehrführer) und Tim Erdbrügger mit einem Geschenk für den scheidenden Mann an der Spitze.
Ulrich Erdbrügger trat 1972 in die Löschgruppe Südlengern ein und übernahm das Amt des Löschgruppenführers im August 1995. Während seiner Amtszeit war er unter anderem an der Renovierung des Feuerwehrgerätehauses, den Planungen für den Neubau und der Anschaffung des neuen Fahrzeugs maßgeblich beteiligt.
Auch der stellvertretende Löschgruppenführer Andreas Paetzold hat sein Amt auf eigenen Wunsch zur Verfügung gestellt und damit den Weg für den Generationswechsel freigemacht. Paetzold war seit 2009 im Amt und bleibt der Feuerwehr ebenfalls als aktives Mitglied erhalten.
Feuerwehr-Chef Frank Rieke bedankte sich bei beiden für die hervorragende Arbeit. Im Namen der Löschgruppe schloss sich Heinz-Wilhelm Kuhle mit Dankesworten an seinen langjährigen Weggefährten Ulrich Erdbrügger an. „Uli hat sein ganzes Herzblut in die Feuerwehr gelegt und immer als hilfsbereiter Ansprechpartner für die Löschgruppe und die Bevölkerung zur Verfügung gestanden.“
Rieke informierte weiter über die einstimmige Entscheidung der Mitglieder, wonach Tim Erdbrügger (30) das Amt des Löschgruppenführers übernehmen und Matthias Kuhle (29) sein Stellvertreter werden soll. Mit ihrem neuen Amt haben sie zahlreiche Herausforderungen übernommen. So steht in diesem Jahr neben dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses auch die Neubeschaffung eines so genannten Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges an. Die Anforderungen an das Ehrenamt Feuerwehr steigen weiter, ist sich das Führungsduo einig. „Neben unserer Hauptaufgabe der Hilfeleistung gegenüber den Bürgern ist die Löschgruppe auch stark in die gesellschaftlichen Aktivitäten im Ortsteil eingebunden.“
Unterstützt wird die neue Führung von Tobias Hurlbrink, der zum zweiten Vorsitzenden des Fördervereins gewählt wurde. Die Wahl von Marc-André Voigt zum neuen Schriftführer komplettierte den Vorstand um den Vorsitzenden Tim Erdbrügger und den Kassierer Matthias Kuhle. „Wir alle sind gebürtige Südlengeraner und durch die Jugendfeuerwehr seit unserem zehnten Lebensjahr in der Feuerwehr aktiv“, unterstreicht der neue Vorstand seine enge Verbindung zur Löschgruppe und zu Südlengern. In den erweiterten Vorstand wurde Carsten Dörner als stellvertretender Schriftführer gewählt. Neuer Gerätewart ist Holger Klann, um die Aufgaben des Atemschutzgerätewartes kümmert sich Sascha Eimertenbrink.
Mit den personellen Änderungen sieht sich die neue Löschgruppenführung gut für die Zukunft aufgestellt. Die gute Zusammenarbeit mit der Wehrführung, den übrigen Löschgruppen in Kirchlengern und der Gemeindeverwaltung soll weiter fortgeführt werden. „Wichtig ist, dass wir nie unsere Aufgabe aus den Augen verlieren, die Sicherheit unserer Bürger“, machte Tim Erdbrügger deutlich.
Die Löschgruppe Südlengern, die mittlerweile seit 93 Jahren beteht, hatte im letzten Jahr 31 Einsätze. Außerdem sorgten 27 Dienstabende und zahlreiche Veranstaltungen für einen vollen Terminkalender. Der
Förderverein der Löschgruppe hat 106 Mitglieder, wovon eine Feuerwehrfrau und 31 Feuerwehrmänner zur Einsatzabteilung gehören. In Südlengern sind zwei Löschfahrzeuge und ein Mannschaftstransportfahrzeug stationiert.
Im Gedächtnis blieben vor allem die Einsätze, die nicht ganz alltäglich waren. Im letzten Jahr waren das beispielsweise die Einsätze beim Entsorgungsunternehmen Tönsmeier in Porta Westfalica sowie bei der Tischlerei Nitsche in Vlotho, wo die Löschgruppe Südlengern überörtliche Hilfe geleistet hat.
(Neue Westfälische Bünder Tageblatt, Dienstag 17. Januar 2012)
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Grünes Licht für neues Feuerwehrgerätehaus
Entwurfsplanung im Bauausschuss vorgestellt
Bericht der NW Bünde am 20.7.2011 von Dieter Schnase
Die besten Tage hinter sich hat das alte Feuerwehrgerätehaus an der Elsestraße in Südlengern – für heutige Anforderungen zu klein und zudem marode. Für den Neubau auf dem Grundstück an der Brausemühle – ebenfalls an der Elsestraße – gab der Bau- und Straßenausschuss am Montagabend grünes Licht. Dipl.-Ing. Frank Scharping vom Büro Scharping und Partner Architekten aus Kirchlengern hatte den Fraktionen und Zuhörern zuvor den Entwurf erläutert. Die Nutzung des dreieckig zugeschnittenen Grundstückes ist nach Worten Scharpings im hinteren Bereich eingeschränkt. „Es grenzt ans Hochwasserschutzgebiet an und darf dort nicht überbaut werden.“ Gleichwohl reicht die Fläche aus, um ein Gebäude zu errichten, das sogar eine Erweiterung möglich macht. Das Raumprogramm sieht eine Fahrzeughalle für zwei Löschfahrzeuge und einen Mannschaftsbulli vor, einen Besprechungsraum für 40 Personen, Büros sowie Umkleidekabinen für 30 Herren und 5 Damen mit Waschräumen.
Auf dem Außengelände sollen 25 Stellplätze für Pkws entstehen, wobei ein Begegnungsverkehr bei Einsätzen möglichst ausgeschlossen werden soll. Seinen ursprünglichen Entwurf hatte der Architekt zunächst mit der Feuerwehr abgestimmt, die noch einige Änderungen vorschlug. So wünscht die Löschgruppe einen zusätzlichen Lagerraum im Bürobereich und eine Vergrößerung des Lagers in der Fahrzeughalle. „Dort soll selten gebrauchte Ausrüstung gelagert werden.“ Und das Tor möchte die Wehr auf vier Meter erhöhen. Für Fahrzeughalle, Sozialbereich, Büros und Technikraum, der im vorderen Bereich eingerichtet werden soll, stehen nach Auskunft Scharpings insgesamt 470 Quadratmeter zur Verfügung. Die Halle soll als Stahlkonstruktion errichtet werden, die übrigen Teile in Massivbauweise mit verputzter Fassade. Auf dem geneigten Dach kann später eine Photovoltaikanlage problemlos installiert werden. Die Gesamtkosten für das Gerätehaus bezifferte der Architekt auf 644.300 Euro.
„Nach dem überarbeiteten Entwurf ist das Haus 100 Quadratmeter größer als geplant und kostet 100.000 Euro mehr“, stellte Ausschussvorsitzender Detlef Kaase (CDU) fest. Karl-Heinz Saße, Leiter Planung, Bauen, Technische Dienste, informierte darüber, dass die Pläne nur zustimmende zur Kenntnis genommen werden müssten, ein Beschluss noch nicht erforderlich sei. Nächster Schritt sei, den Bauantrag für das Feuerwehrgerätehaus zu stellen. Der Zeitplan sieht weiter vor, dass im Herbst die Ausführungsplanung erstellt werden soll – erst dann kann über die Vergabe entschieden werden. Läuft alles plangemäß, geht Frank Scharping davon aus, dass schon Ende dieses Jahres mit dem ersten Arbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung ist für Sommer 2012 geplant.
Karl-Heinz Sasse wies im Gespräch mit der NW darauf hin, dass eine Sanierung des alten Gerätehaus nicht geplant war, auch weil das Grundstück dort zu klein sei. Der neue, größere Standort liege auch näher am Interkommunalen Gewerbegebiet Oberbehme und erfülle damit eine Anforderung des Feuerwehr-Bedarfsplanes.
Neue Westfälische Bünder Tageblatt, Mittwoch 20. Juli 2011
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Aus der Geschichte der Feuerwehr Südlengern
Die Anfänge in Südlengern
Bereits 60 Jahre vor der Gründung der heutigen Freiwilligen Feuerwehr war das Löschwesen aufgrund der ältesten Feuer-Polizei-Verordnung für die Provinz Westfalen vom 30. November 1841 und dem dazu erlassenen Statut des Feuer-Lösch-Vereins der Landgemeinden des Amtsbezirks Bünde-Rödinghausen vom 8. August 1850 geregelt.
Nach diesem. Statut war es die Aufgabe des Gemeindevorstehers, das gesamte Löschwesen in der Gemeinde in Ordnung zu halten. Diesem „Dirigenten“ des Löschwesens waren noch ein Spannmeister und ein Wassermeister zur Seite gestellt. Zusammen bildeten sie den Vorstand des Löschvereins. Am 17. November 1859 wurden diese Männer vom Amtmann Rüter in ihr Amt eingeführt. Im Protokoll heißt es: „Sämtliche Personen gelobten feierlich durch Handschlag an Eidesstatt, die ihnen bekannt gemachten Pflichten getreulich erfüllen zu wollen.“
Zu diesem Zeitpunkt waren im „Sprützenhaus“ Südlengern eine Handdruckspritze und zwei lange Feuerhaken untergebracht, die dafür zuständigen Träger waren: Kolon Griese Nr. 5, Kolon Pörtner Nr. 29, Kolon Pilgrim Nr. 42 und Kolon Pelke Nr. 12. Der Amtmann in Bünde musste über jeden Brand informiert werden, und deshalb wurde bestimmt: „Kolon Holtkamp Nr. 22 hat bei ausbrechenden Bränden dem Amtmann sofort Nachricht zu bringen.“
In verschiedenen Gemeinden schlossen sich Männer zu Freiwilligen Feuerwehren zusammen. Um 1885 wurde auch in Südlengern die erste Freiwillige Feuerwehr unter der Leitung von Schlossermeister Friedrich Körber und Kolon Tiemeier gegründet. Nach mehreren Jahren ging diese Freiwillige Feuerwehr wieder in eine Pflichtwehr über. Die jeweiligen Brandmeister dieser Pflichtwehr waren, soweit bekannt, Kammann und Fleer. Später wurde abermals eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.
Die Gemeinde besaß zwar auf dem Schulplatz in Südlengern-Dorf ein Spritzenhaus mit einer Handdruckspritze, aber der Steigerturm befand sich im Eigentum der Freiwilligen Feuerwehr. Infolge von Schwierigkeiten dieser Feuerwehr musste der Steigerturm später zwangsweise verkauft werden, was dazu führte, dass der Zusammenhalt innerhalb des Vereins verloren ging und sich die zweite Freiwillige Feuerwehr um 1905 auflöste. Das Feuerlöschwesen musste danach wieder durch eine Brandwehr geregelt werden.
1925 entstand das heutige Spritzenhaus am Brandbach
Als im Jahr 1919 die Brandwehr mit ihrer Handdruckspritze zur Hilfeleistung nach Kirchlengern gerufen wurde, traten einige Unzulänglichkeiten des Feuerlöschwesens in der eigenen Gemeinde zu Tage. Heinrich Zurheide und Hermann Krömker regten die erneute Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr an, die dann in einer Gründungsversammlung am 19. September 1919 einstimmig beschlossen wurde. Diese Freiwillige Feuerwehr versieht, von einigen Kriegsjahren abgesehen, bis heute ihren Dienst.
Sechs Wochen nach der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt: als Hauptmann Hermann Erdbrügger, sein Stellvertreter Heinrich Zurheide, Schriftführer Heinrich Krömker, Kassierer Heinrich Meyer, Zeugmeister Karl Dresholtkamp, Spritzenmeister Hermann Körber, dessen Stellvertreter Karl Tiemeyer, Steigerführer August Vogeler und als Führer der Ordnungsmannschaft Hermann Treseler. Als Hornisten wurden gewählt: H. Schossmeyer, J. Erdbrügger und K. Tiemeier.
Der Hauptmann und sein Stellvertreter legten ihre Ämter bereits nach kurzer Zeit nieder. Im Mai 1922 wurden August Vogeler zum Hauptmann und Karl Tiemeier zum stellvertretenden Hauptmann gewählt. Beide leiteten 15 Jahre lang die Geschicke der Wehr in Südlengern. In dieser Zeit wurde auch die Feuerwehrkapelle gegründet. Sie war jahrzehntelang ein gern gesehener Gast auf allen Festen der Umgebung.
Ein „Sorgenkind“ war zur damaligen Zeit das unzulängliche Spritzenhaus auf dem Schulhof Südlengern-Dorf. Um einen Neubau zu bekommen, entschlossen sich die Feuerwehrmänner, der Gemeinde ihre Hilfe anzubieten, indem sie selbst mit Hand anlegen wollten. In einer Sitzung der Gemeindeverwaltung am 24. März 1925 wurde die Notwendigkeit der Errichtung eines neuen Spritzenhauses anerkannt. Die Gemeinde stellte aber Bedingungen: die Feuerwehrmänner mussten
a) eine Geldsammlung in der Gemeinde durchführen,
b) dafür sorgen, dass das Baumaterial und der notwendige Boden zur Auffüllung des vorgesehenen Platzes kostenlos angefahren wurde, und
c) sonstige Arbeiten kostenlos ausführen, u. a. auch den Abbruch des alten Spritzenhauses.
Am 8. Juni 1925 wurde der Gemeinde von der Polizeiverwaltung Ennigloh die Genehmigung erteilt, auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Brandbach ein Feuerwehrgerätehaus mit Feuerwehrturm zu errichten, was bis zum Jahresende geschah.
Die Wehr kaufte 1930 einen gebrauchten Kraftwagen vom Typ NAG 10/30. Mit einer vom Bürgermeister und Brausemüller Heinrich Schürmann gestifteten Kolbenpumpe baute der langjährige Spritzenführer Hermann Körber daraus eine „Auto-Motor-Spritze“, auf der sechs Feuerwehrmänner Platz fanden.
1936 wurden Oberbrandmeister August Vogeler und 1937 sein Stellvertreter Karl Tiemeier auf eigenen Wunsch wegen Arbeitsüberlastung von ihren Ämtern entbunden. Die Führung der Feuerwehr übernahmen nun als Brandmeister und als Stellvertreter die an der Feuerwehrschule in Münster ausgebildeten Löschmeister August Ebke und Hermann Körber.
Gleich nach ihrem Amtsantritt musste das Feuerwehrgerätehaus umgebaut werden. Der Turm entsprach nicht mehr den Anforderungen, und der Geräteraum war zu klein geworden.
Im Oktober 1938 war der Umbau fertig. Im unteren Teil des Feuerwehrgerätehauses schuf man einen großen Raum für Fahrzeuge und Geräte, und das Obergeschoss wurde als Schulungsraum und Kleiderkammer ausgebaut. Südlich der Fahrzeughalle entstand der neue Feuerwehrturm. In dieser Ausbaustufe besteht das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Gerätehaus noch heute. Im gleichen Jahr schaffte die Gemeinde eine Motorspritze an, die von Karl Dresholtkamp per Traktor gezogen werden musste.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde 1940 eine Pflichtfeuerwehr angeordnet. Die erforderliche Stärke betrug 60 Mann. Nachdem die Wehrführer Ebke und Körber einberufen wurden, leiteten der zum Brandmeister beförderte Otto Berg und zeitweise Hermann Ledebrink bzw. Hermann Krömker die Wehr.
Weithin bekannt sind die jährlichen Feuerwehrfeste in Südlengern
Von der Amtsverwaltung Ennigloh erhielt die Feuerwehr 1950 einen Mannschaftswagen (LF 8).
Durch Tod verlor die Feuerwehr 1951 ihren Gemeindebrandmeister August Ebke. Die Führung übernahmen als Brandmeister Max Voigt und als stellvertretender Brandmeister Karl Zurheide.
1963 war wieder einmal Wachablösung in der Freiwilligen Feuerwehr Südlengern. Max Voigt bat nach 12jähriger Führung der Wehr um Ablösung. Hans Körber wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Zu seinem Stellvertreter ernannte man Heinz Schmidt, der dieses Amt leider nur bis zu seinem frühen Tod 1968 ausfüllen konnte. Erhard Voigt rückte als stellvertretender Brandmeister 1969 nach.
Zwei moderne Löschfahrzeuge wurden in Südlengern stationiert, 1963 ein LF 16-TS und 1969 ein TLF 16/25. Das Gerätehaus wurde 1980 modernisiert und um sanitäre Anlagen erweitert.
Aus gesundheitlichen Gründen musste Hauptbrandmeister Hans Körber seine Funktion als Löschgruppenführer 1982 aufgeben. Heinz-Wilhelm Kuhle übernahm 1983 dieses verantwortungsvolle Amt. Seine Aufgaben wurden noch vielfältiger, als er von 1987 bis 2000 die Position des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters übernahm.
Eine gründliche Renovierung des Treppenhauses und der oberen Räume des Gerätehauses fand in den Jahren 1985/86 statt. Alle Decken und die schrägen Wände wurden in Eigenleistung vertäfelt. Die Räume wurden mit Teppichboden ausgelegt. Es wurden neue Schränke aufgestellt und eine kleine Küche eingebaut.
1987 bekam die Löschgruppe für das inzwischen ausgemusterte LF 16-TS ein neues Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Da man den alten Magirus in der Löschgruppe behalten wollte, wurde der Neubau einer Fahrzeuggarage notwendig. Durch großzügige Sachspenden und die tatkräftige Mithilfe aller Feuerwehrkameraden konnte das Vorhaben 1988 hinter dem Gerätehaus realisiert werden.
Nach Erreichen der gesetzlich vorgeschriebenen Altersgrenze schied der Oberbrandmeister Erhard Voigt 1990 aus dem aktiven Dienst aus. Seine Nachfolge als stellvertretender Löschgruppenführer übernahm Manfred Bergmeier. Hauptbrandmeister Heinz-Wilhelm Kuhle fungierte 10 Jahre als Löschgruppenführer, bevor er 1993 auf eigenen Wunsch dieses Amt niederlegte und sein Stellvertreter nachrückte. Zum neuen stellvertretenden Löschgruppenführer wurde Gerhard Schmidt ernannt. Seit 1995 leitet Ulrich Erdbrügger die Löschgruppe Südlengern.
1994 wurde das 25 Jahre alte TLF 16/25 während der Feierlichkeiten zum 75jährigen Bestehen durch ein neues Fahrzeug ersetzt.
Eng verbunden mit dem Namen der Löschgruppe sind die weithin bekannten Feuerwehrfeste in Südlengern. Begonnen hat alles 1931 mit dem jährlich stattfindenden Reesbergfest, das sich vor allem nach dem Kriege sehr großer Beliebtheit erfreute. Man zählte auf dem Reesberg schon bis zu 10.000 Besucher. Nachdem man für dieses Fest keine Genehmigung mehr bekam, feierte man nur noch im Dorf. Zunächst fanden die Feuerwehrfeste gegenüber der früheren Gaststätte Buddenberg (später „Alter Dorfkrug“) statt, danach am Finkenbuschweg gegenüber der „Insel“ und seit 1980 auf dem Schulhof der Grundschule Südlengern. Dieser Ort hat sich in den letzten Jahren mit seinem alten Baumbestand und der gemütlichen Atmosphäre als idealer Festplatz erwiesen.
Seit der kommunalen Gebietsreform am 1. Januar 1969 gehört die Löschgruppe Südlengern zur Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kirchlengern. Mit den anderen Löschgruppen aus Kirchlengern, Kirchlengern-Mitte und Stift Quernheim-Klosterbauerschaft hat sich seitdem eine gute Zusammenarbeit entwickelt. Gemeinsam gründete man 1991 eine Ehrenabteilung und 1992 eine Jugendfeuerwehr.
Am 31. Dezember 2000 gehörten der Löschgruppe Südlengern 28 Aktive, 5 Kameraden der Ehrenabteilung, 12 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr und 72 fördernde Mitglieder an. Für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen und die Löschgruppe Südlengern wurden bisher die Kameraden Otto Berg, Max Voigt, Erich Gerkensmeier, Hans Körber und Erhard Voigt zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Südlengern versprechen ihren Mitbürgern, auch weiterhin dem Nächsten in Not und Gefahr zu helfen, getreu ihrem Wahlspruch:
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.
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